Mitgliederversammlung November 2011
Starthilfe für Technologie-Campus -Förderverein unterstützt Hochschule bisher mit halber Million Euro - Winter bleibt Vorsitzender
Weiden. (rdo) Mitte November knackte der Förderverein der Hochschule die halbe Million: Finanzmittel in diesem Umfang akquirierte er bisher, um zum Gedeihen einer blühenden Bildungseinrichtung beizutragen. Tatsächlich entwickelt sie sich prächtig: Der Zuspruch der Studierenden ist ungebrochen, das neue Mensa-Gebäude und die erweiterte Bibliothek verbessern die Infrastruktur.
Gegenwärtig schmiedet die HAW Pläne in Richtung Technische Hochschule Ostbayern, knüpft dazu Kontakte zur Hochschule Regensburg (wir berichteten). Präsident Prof. Dr. Erich Bauer beschwört den Magnetismus der HAW, der die Region befruchte. Der Weidener Technologie-Campus (WTC) befindet sich in der Bauphase.
Diese Nachrichten zur Fortentwicklung hörten die HAW-Fördervereinsmitglieder gerne. Vorsitzender Rudolf Winter hatte zahlreiche Unterstützer im Hörsaalgebäude zur Mitgliederversammlung begrüßt. Der Verein verzeichnet - "studentenabgangsbedingt" - einen leichten Rückgang auf 464 Mitglieder (-20). Dem Mitglied und ehemaligen Oberbürgermeister Hans Schröpf galt der Dank für die Unterstützung bei der Gründung.
Begabte gefördert
Das Jahr 2011 sei im Zeichen des neuen Deutschlandstipendiums gestanden, sagte Winter. Dieses fördere besonders begabte Studierende mit monatlich 300 Euro, wobei die Hälfte aus privaten Mitteln aufgebracht werden müsse. Zwei Absolventen erhielten mit herausragendem Abschluss den Förderpreis von 1000 Euro. Der neu gegründete Verein "WTC an der HAW" erhält in den nächsten fünf Jahren Zuschüsse in Höhe von 10 000 Euro. Kassenrevisor Marko Mühlbauer berichtete in Vertretung von Schatzmeister Ludwig Zitzmann von einer Bilanzsumme von 128 557 Euro, die sich im Lot befinde. Auf 696 neu geschaffene Studienplätze wies Präsident Bauer hin. Mit diesem Zuwachs um 35 Prozent belege man Platz drei in Bayern. Der Professor berichtete vom Abschluss des Bologna-Prozess mit 13 Bachelor- sowie fünf Masterstudiengängen. Sie seien mit Gütesiegel ausgezeichnet. Die HAW öffne sich dem Dualstudium: 130 Studenten belegen dienstbegleitende Module nach Feierabend. Der leistungsorientierte Zugang werde ermöglicht.
Neue Spendenkultur
"Mit dem Deutschlandstipendium entstand eine neue Spendenkultur, die ausgebaut werden muss", forderte der Präsident. Das Label "familiengerechte HAW" zeuge vom Bewusstseinswandel. Ein Eltern-/Kinderzimmer trage dem Bedarf von über 50 Jungeltern Rechnung. Als Strategie für die Zukunft nannte Bauer für Amberg Energie- und Ressourceneffizienz und für Weiden Medizintechnik, um in angewandter Forschung ein Technologie- und Wissenschaftsnetzwerk Oberpfalz zu schaffen.
(Quelle:http://www.oberpfalznetz.de/onetz/3053215-118-starthilfe_fuer_technologie_campus,1,0.html#top)
In einem Kurzvortrag stellte Prof. Dr. Ralf Ringler die theoretischen und praktischen Zusammenhänge mit medizinischen Geräten aus seinem Lehrgebiet "Medizinische Physik, Radiologie, diagnostische und therapeutische Systeme" vor. Es folgte eine Besichtigung von Mensa und Bibliothek.

